Tiere aus dem Tierschutz - neues zu Hause für Vierbeiner in Not

Tiere aus dem Tierschutz - neues zu Hause für Vierbeiner in Not

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Einen Hund oder eine Katze in der Familie aufzunehmen, ist ein großer Schritt, der weise überlegt und entschieden werden sollte. Es gibt viele Möglichkeiten, ein Tier zu adoptieren, beispielsweise einen Welpen von einem erfahrenen Züchter oder aus dem Tierschutz. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Vierbeiner aus dem Tierschutz adoptieren.

Tierheim und Tiere aus dem Ausland - zweite Chance auf ein glückliches Leben

Tierheim und Tiere aus dem Ausland

Tierschutz ist ein breit gefächertes Thema, was eine große Bedeutung bei uns hat. Menschen setzen sich für Tiere in misslichen Lagen ein, beispielsweise über Tierheime oder verschiedene Organisationen. Im Tierheim trifft man auf viele Hunde und Katzen, die von ihren Besitzern aus unterschiedlichen Gründen abgegeben wurden. Tiere aus dem Ausland hingegen werden von Tierschutz-Organisationen aus Situationen befreit, die sich nicht selten um Leben und Tod drehen. So existieren vor allem in Ländern wie Spanien, Rumänien und Portugal Tötungsstationen, die keinen Ausweg für ein Tier kennen. Straßenhunde werden eingefangen und nach einer vorgegebenen Zeit getötet.

Außerdem werden Tiere, die nicht genügend Leistung bringen, von ihren eigenen Besitzern dort abgegeben. Man denke hier beispielsweise an die Galgos in Spanien, die als Jagd- und Hetzhunde verwendet werden und oftmals Leistungen erbringen müssen, um Wetteinsätze einzuspielen. Tierschutz-Organisationen versuchen, einzelne Tierseelen aus diesen Situationen herauszuholen und in Deutschland zu vermitteln.

Tierheim-Adoption: Ein neues zu Hause für ein Leben im Glück

Es leben viele Hunde und Katzen in Tierheimen. In Deutschland ist das Tierheim die erste Anlaufstelle, wenn man ein Tier adoptieren möchte. Manche Menschen geben dort ihr Tier ab, weil sie überfordert mit ihm waren. Andere Hunde und Katzen wurden beschlagnahmt, da sie vernachlässigt und nicht artgerecht gehalten wurden. Oder die Besitzer sind verstorben oder mussten wegen eines Umzugs schweren Herzens ihr Tier abgeben.

Wenn Sie sich für eine Tierheim-Adoption entscheiden, stehen Ihnen erfahrene Mitarbeiter im Tierheim zur Seite, die Sie beraten werden. Zudem schauen diese gemeinsam mit Ihnen, welcher Hund auf Ihre Bedürfnisse und in Ihren Alltag passt.

Wenn Sie sich für Ihren zukünftigen Hund entschieden haben, setzen die Tierheime darauf, dass Sie zunächst Ihren Wunschhund einige Male vorab besuchen, mit ihm spazieren gehen, um sich ein größeres Bild von ihm zu verschaffen.

Auch bei Katzen werden mehrere Besuchszeiten eingefordert, um ein wenig Vertrauen aufzubauen. So stellen die Tierheime sicher, dass Sie wirklich zueinander passen.

Das größte Ziel eines Tierheims ist nicht, schnellstmöglich ein Tier zu vermitteln, sondern das richtige “für-immer-zu-Hause” für den Hund oder die Katze zu finden.

Retten und adoptieren: Auslandshunde und Auslandskatzen aufnehmen und lieben lernen

Ein neues Familienmitglied aufzunehmen und gleichzeitig etwas wirklich Gutes zu tun, lässt sich besonders beim Adoptieren von Auslandstieren verbinden. Unzählige Tiere warten im Ausland auf die Ausreise in ein neues Leben. Nachdem Tierschutzorganisationen Tiere aus Tötungsstationen gerettet haben, nehmen sie diese zunächst eher notdürftig in Tierheim ähnlichen Unterbringungen auf. Die Bedingungen dort sind allerdings meist schlechter als in unseren Tierheimen in Deutschland. Jedoch ist zumindest die medizinische Versorgung und die Ernährung gegeben. 

Um eine Ausreise zu ermöglichen, werden die Tiere geimpft, von Ungeziefern befreit und auf Erkrankungen untersucht. Auch ein Test auf Mittelmeerkrankheiten wird in den Ländern durchgeführt. 

Mittelmeererkrankungen sind: 

  • Babesiose, 
  • Ehrlichiose, 
  • Leishmaniose und 
  • die Herzwurmerkrankung Dirofilariose, 

Diese Erkrankungen werden durch Parasiten und Erreger übertragen und im Bluttest festgestellt. Ein positives Testergebnis bringt für den Hund lebenslange Beeinträchtigungen der Lebensqualität mit sich. Aus diesem Grund ist der Test vor Ausreise sehr wichtig. 

Allerdings sollten Sie auch ein paar Wochen, nachdem Ihr Tier bei Ihnen eingezogen ist, den Test beim Tierarzt wiederholen.

Die Vermittlungen der Tiere laufen größtenteils über Internet-Plattformen, in dem die Tiere vorgestellt werden. Wenn man seinen Liebling entdeckt, nimmt man als Interessent Kontakt mit der Organisation auf und erhält im besten Fall die Zusage. Als nächster Schritt wird der Tag der Ausreise benannt und von der Organisation entweder per Transporter oder Flugzeug organisiert. Bei der Ausreise im Transporter werden mehrere Übergabepunkte in Deutschland vereinbart. Diese befinden sich bei Tierschützern auf eigenen Grundstücken.

  • Wichtig ist, dass eine Übergabe unter keinen Umständen auf Autobahnraststätten durchgeführt werden sollte! 

Für das Tier herrscht sonst bei der Übergabe Lebensgefahr. Es ist mehrere Tage im Auto unterwegs und weiß nicht, was mit ihm passiert. Trotz Absicherungsmaßnahmen kommt es immer wieder vor, dass das Tier sich bei Übergaben losreißt. Es hat keinerlei Bezug zu den Menschen und wird sich nicht wieder einfangen lassen, wenn die Übergabe auf einem nicht gesicherten Areal stattfindet.

Sollte Ihnen also eine Übergabe auf einem Rastplatz angeboten werden, prüfen Sie, ob Sie es wirklich mit einer seriösen Organisation zu tun haben. Leider wird aus dem Leid der Tiere auch profit gezogen, sodass es schwarze Schafe auch in den Organisationen selbst gibt.

Training mit dem Auslandstier

Bei der Ankunft benötigt das Tier vor allem ganz viel Zeit und Ruhe. Anders als bei Tierheim-Hunden und -Katzen, die ein Leben mit dem Menschen meist aus der Vergangenheit kennen, sind Auslandstiere sehr skeptisch gegenüber uns Zweibeinern. Oft haben sie keine positiven Erfahrungen mit Menschen gesammelt oder kennen einen Umgang mit Menschen noch nicht. 

Die meisten ziehen sich zunächst zurück, trauen sich nicht aufzufallen. In jedem Fall sollten Sie von Beginn einen Hundetrainer oder Katzenpsychologen an Ihrer Seite haben, sofern Sie nicht über Erfahrungen im Umgang verfügen. 

Das wichtige Ziel für Sie ist zunächst Vertrauen zu schaffen, indem Sie mit einer positiven Verstärkung arbeiten. Geben Sie Ihrem Vierbeiner leckere Snacks, denn Liebe geht auch bei Vierbeinern bekanntlich durch den Magen. 

So können Sie bei jedem Kontakt zu Beginn ein Leckerli “springen lassen” und Ihr neuer vierbeiniger Freund wird schnell Ihre Aufmerksamkeit als positiv empfinden. Bei diesem Training kann es schon vorkommen, dass man einige Leckerlis über den Tag verteilt gibt. Daher ist es ganz besonders wichtig, einen gesunden Snack auszuwählen, mit dem man gleichzeitig die Nährstoffversorgung abdeckt. Wählen Sie keine zuckerhaltigen Leckerlis aus und achten Sie darauf, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind.

Letztendlich benötigt allerdings jedes Tier unterschiedlich viel Zeit, um sich einzuleben. Das kommt völlig auf die Vergangenheit des Tieres an. Größtenteils weiß man nicht viel über die Erlebnisse des Tieres. Doch haben Sie Geduld und geben Sie Ihrem Tier genug Herzensmomente, um das Einleben zu erleichtern.

Eine weitere Erleichterung für die Eingewöhnung können Anti-Stress Leckerlis von ITICO sein.

Training mit Hund und Katze aus dem Tierheim

Training mit Hund und Katze aus dem Tierheim

Einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, ist ebenfalls eine Herzensangelegenheit und bedarf einer guten Vorbereitung. Sofern Sie bisher noch keine Erfahrungen mit einem Hund gesammelt haben, holen Sie sich direkt zu Beginn einen Trainer ins Haus, der den Übergang für Sie und Ihre Fellnase erleichtert. Oftmals arbeiten die Tierheime auch mit Hundetrainern zusammen und empfehlen Ihnen in Ihrer Umgebung den richtigen Ansprechpartner.

Nicht selten haben Hunde aus dem Tierheim zu Beginn Angst vor Trennung und zeigen Schwierigkeiten, allein zu Hause zu bleiben. Trainieren Sie dies sehr einfühlsam und lassen Sie zu Beginn Ihren Hund nicht über Stunden allein. Schließlich hat Ihr Hund schlechte Erfahrungen gemacht und dadurch eine Verlustangst entwickelt.

Auch Katzen aus dem Tierheim haben in der Regel keine schöne Vergangenheit. Entsprechend schwierig ist es für Sie, Vertrauen aufzubauen. Leider haben einige Katzen auch Verhaltensstörungen im Tierheim und in der Zeit zuvor entwickelt. Dessen sollte man sich bewusst sein und ebenfalls von Beginn einen Katzenpsychologen im Training einbeziehen.

In jedem Fall der Adoption eines Tieres aus dem Tierschutz sollte einem bewusst sein, dass das Tier eine Vergangenheit, eine Geschichte besitzt und nicht selten Traumata mit sich trägt. Um die Eingewöhnung zu erleichtern und dem Tier die Möglichkeit zu geben, seinen wahren Charakter zu zeigen, der zu Beginn hinter Angst und Unsicherheit versteckt ist, sollte ein Profi zurate gezogen werden.

Die Gesundheit Ihres Tieres aus dem Tierschutz

Die Entscheidung für ein Tier bringt auch gleichzeitig die Verantwortung für die Gesundheit des Tieres mit sich. Nachdem es in aller Regel die Erstimpfung bereits im Ausland durch die Tierschutzorganisation erhalten hat, ist es dennoch unumgänglich eine Auffrischung vom eigenen Tierarzt nach geraumer Zeit

durchführen zu lassen. Tiere aus dem Tierheim sind in aller Regel gut mit Impfungen versorgt worden. 

Stellen Sie grundsätzlich nach einigen Tagen der Ankunft Ihr neues Familienmitglied in der Tierarztpraxis vor. 

Das Tier erhält ein Check-up, sodass Sie auch über den Gesundheitszustand Ihres Tieres genaue Informationen erhalten. 

Folgendes empfiehlt sich, vom Tierarzt überprüfen zu lassen:

  • Blutbild
  • Abtastung des Bewegungsapparates
  • Abhören der Organe
  • Zähne und Maul
  • Augen
  • Fieber messen (Temperatur kann bei Stress erhöht sein)
  • Check des Impfausweises
  • Bei Auslandstieren: Mittelmeer-Test

Sollten Schwächen in der Gesundheit festgestellt werden, ist das kein Grund zu verzweifeln. Viele Erkrankungen lassen sich besonders durch Mikronährstoffe und Nahrungsergänzungen positiv beeinflussen, sodass das Tier in seiner Vitalität unterstützt und gestärkt wird.

Ihr Tier ist laut Tierarzt kerngesund? Das ist sehr erfreulich und dennoch ist es umso wichtiger, eine optimale Versorgung von Nährstoffen zu gewährleisten, um Vorsorge zu betreiben. 

Richtige Fütterung: so ernähren Sie Ihr Tier richtig

Eine artgerechte Ernährung des Hundes und der Katze ist essenziell für die Gesundheit des Tieres. Für Hunde und Katzen gibt es die Möglichkeit, Trockenfutter, Nassfutter oder eine frische Fütterung anzubieten.

Oftmals werden die Tiere sowohl im Tierheim als auch im Ausland zwar gefüttert, doch nicht auf gesunde Weise ernährt. In Tötungsstationen wird häufig altes Weißbrot und Milch gefüttert. Dass das auf lange Sicht für Hunde schädlich ist, liegt auf der Hand.

Die Organisationen und Tierheime sind auf Futterspenden angewiesen und können nicht hochwertiges Futter für die Vielzahl der Tiere kaufen. Hauptsache satt ist verständlicherweise hier die Devise. Auch wenn die Tierschützer auf die Gesundheit des Tieres bedacht sind, können auch sie eine ausgewogene Fütterung der Hunde und Katzen nicht gewährleisten.

Als zukünftiger Hunde- oder Katzenbesitzer sollte man darum wissen und von nun an den Liebling besonders ausgewogen ernähren. So können Sie nachhaltig vorangegangene falsche Fütterung, so gut es möglich ist, ausgleichen. 

Eine gesunde Fütterung beinhaltet vor allem eine vitaminreiche Fütterung mit wichtigen Mineralstoffen und Kräutern. 

So können Sie unter anderem folgenden Erkrankungen entgegenwirken:

  • Knochen- und Gelenkerkrankungen
  • Einschränkungen in der Mobilität 
  • starkes Haaren des Tieres
  • merkwürdiger Geruch der Haut
  • Allergien
  • Erkrankungen der Verdauung
  • Parasitenbefall

Egal, für welche Art der Fütterung Sie sich entscheiden, in jedem Fall werden die gesundheitsfördernden Snacks und die Nahrungsergänzungen von ITICO Ihren Vierbeiner in seiner Gesundheit und im Wohlergehen unterstützen.

Fazit:

Einen Hund zu adoptieren, der bereits eine Vorgeschichte hat, ist eine ehrenwerte Aufgabe, der man sich mit Liebe und Hingabe widmen kann. Ob Hund aus dem Ausland, Katze aus dem Tierheim: Lassen Sie Ihrem Tier die Zeit, um in aller Ruhe anzukommen. Holen Sie sich professionelle Hilfe an Ihre Seite, um vom ersten Moment richtig zu handeln. Außerdem unterstützen Sie Ihren Vierbeiner in seiner Ernährung und Gesundheit, um ein langes und sorgenfreies Leben für Ihren neuen Freund zu ermöglichen.

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